Konzept des Zukunftsforum Dresden

Ein neuer Ansatz

Russlands vollumfänglicher Angriffskrieg auf die Ukraine hat neben unsäglichem Leid eine neue Debatte über den Wert der Freiheit sowie gesellschaftliche Verantwortung und Resilienz ausgelöst. Eine wachsende Zahl von Bürgern engagiert sich in dezentralen Bewegungen, geleitet von europäischen Werten wie Gerechtigkeit, Solidarität und dem Recht auf freie Selbstbestimmung.

Das Zukunftsforum Dresden hat das Ziel, in einem neuen Ansatz die Ebenen gesellschaftlicher, politischer und kultureller Initiativen zusammenzuführen und die unterschiedlichen Bewegungen durch eine gemeinsame Plattform synergetisch zu verstärken.

Durch Annäherung zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft besteht die Möglichkeit, das gegenseitige Verständnis zu erhöhen und im europäischen Kontext auf Augenhöhe voneinander zu lernen.

Themen des Forums

  • Werte und Resilienz
  • Ökonomie, wirtschaftliche Kooperation
  • Kultur und Kunst
  • Geschichte Osteuropas, insbes. der Ukraine
  • Sicherheit und Verteidigung
  • Bildung / media literacy
  • Wehrhafte Demokratie zwischen Bürgern und Staat
  • Desinformation und hybrider Krieg
  • Zukunftsvisionen für ein gemeinsames Europa

Bürgerbewegungen

Besondere Bedeutung kommt hier der Verknüpfung mit den zahlreichen Bürgerbewegungen zu, die in den letzten Jahren als Reaktion auf die Bedrohung europäischer Grundwerte entstanden sind.
Dabei erkennt man in ihnen Ansätze wieder, die schon in der Bürgerbewegung der DDR erfolgreich umgesetzt wurden. In diesem Sinne sieht sich das Zukunftsforum auch der Tradition resilienter Bürgerbewegungen in
Osteuropa verpflichtet:
Die in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts verankerten Grundlagen sind heute relevanter denn je. Weitergehende breite gesellschaftliche Integration kann es ermöglichen, diese revitalisierten Bewegungen zu einem persistenten Instrument zivilgesellschaftlicher Resilienz zu entwickeln.

Menschen im Gespräch

Teilnehmer und Zielgruppe

Mit dem ersten Zukunftsforum “Wert der Freiheit” in Dresden soll ein Startpunkt für eine breite gesellschaftliche Debatte gesetzt werden. Wir hoffen daher, möglichst viele Teilnehmer aus dem In- und Ausland interessieren zu können:

  • Bürger/innen und Bürgerbewegungen
  • Behörden und Amtsträger
  • Wissenschaft und Institutionen
  • Wirtschaft und Verbände
  • NGOs und Hilfsorganisationen
  • Militär und Sicherheitsbehörden
  • Soziale Medien und Journalismus
  • Bereich Bildung und Erziehung
  • Künstler und Kulturschaffende

Dresden – die neue Mitte

Durch die Lage im Drei-Länder-Eck zu Polen und Tschechien war und ist Sachsen immer im Fokus wichtiger Transformations-Prozesse – von der sowjetischen Besatzung über die problematische Verarbeitung der Zeit der Wende bis hin zur Osterweiterung der EU.

Veranstaltungsort wird das Haus an der Kreuzkirche in der Dresdner Innenstadt sein. Die Räumlichkeiten bieten einen passenden Rahmen für die unterschiedlichen geplanten Formate wie Vorträge, Podiumsdiskussionen und Hintergrundgespräche, aber auch Lesungen und musikalische Beiträge.

Bild der Kreuzkirche Dresdenn

Hier sind wir in der Nähe der Kreuzkirche als dem historischen Ort in der Stadt, der 1989 als bevorzugter Versammlungsort von DDR-Oppositionellen Ausgangspunkt von öffentlichen Demonstrationszügen für Freiheit und Demokratie war.

Flaggen von Deutschland und Ukraine, die sich die Hand reichen

Das Zukunftsforum Dresdenn baut auf dem Charakter Dresdens als Mittler zwischen “altem” und “neuem” Europa auf und stellt dabei die vermittelnde Rolle von Werten wie Demokratie, Weltoffenheit und Freiheit in den Mittelpunkt.